Alverde Sun Sonnencreme Schisandra LSF 20 – Etwas zäher mineralischer Sonnenschutz

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Für unseren Urlaub wollte ich gern noch eine kleinere Tube Sonnencreme haben, die ich einfach unterwegs mitnehmen könnte, um bei Bedarf das Gesicht einzucremen etc. Da kam mir die neue Alverde Sun Sonnencreme Schisandra mit Lichtschutzfaktor 20 gerade recht. Sie war günstiger als andere Sonnenschutzcremes und ist Naturkosmetik. So bekam ich direkt die Möglichkeit, sie mal zu testen.

Verpackung & Inhalt

Die Alverde Sonnencreme befindet sich in einer gelben Kunststofftube. Das finde ich recht praktisch, denn so passt sie gut in die Tasche und die Entnahme der Creme geht auch unterwegs schnell, einfach und hygienisch.

Sehr positiv sind mir die Anwendungs- und Warnhinweise auf der Verpackung aufgefallen. So ist dort vermerkt, dass man die Mittagssonne meiden, Kleinkinder und Babys mit sehr hohem Schutzfaktor eincremen und schützende Kleidung verwenden soll. Außerdem, dass trotz Sonnenschutzcreme UV-Strahlung nicht ungefährlich ist und man nicht zu lange in der Sonne bleiben sollte, um langfristige Hautschäden zu vermeiden.

Enthalten sind in dieser Tube 75 ml. Die Creme selbst ist weiß und eher zähflüssig. Sie lässt sich aber trotzdem noch gut entnehmen.

Der Duft der Creme ist sehr dezent und nahezu nicht wahrnehmbar. Das finde ich ganz gut, denn gerade im Sommer und im Gesicht mag ich es gar nicht, wenn man dann die ganze Zeit einen prägnanten Duft in der Nase hat.

Anwendung & Wirkung

Das erste Mal habe ich diese Creme unterwegs benutzt, als an einem zunächst sehr stark bewölkten Tag dann doch plötzlich die Sonne hervor kam. Da trat auch direkt das erste Manko der Creme auf. Nicht nur, dass sie recht zähflüssig war und sich schlecht verteilen ließ, nein sie weißelte auch sehr stark. Trotzdem mehrfachen Verteilversuchen wurde auch es auch nicht wirklich besser. Zudem klebte die Creme ziemlich, so dass vom Wind ins Gesicht gewehte Haare dort hängen blieben.

Deswegen griff ich beim nächsten Versuch auf eine andere Methode zurück. Ich benutzte die Creme direkt morgens, nachdem ich Gesichtswasser aufgesprüht hatte. So war die Gesichtshaut noch leicht feucht und die Creme ließ sich besser verteilen. Als die Creme halbwegs eingezogen war, habe ich dann noch ein wenig losen Puder von Alverde darüber gegeben, damit auch das klebrige Gefühl weg war. So funktionierte es dann ganz gut und ich behielt diese Methode für den restlichen Urlaub bei.

Was mir bei dieser Creme dann aber noch auffiel, dass man direkt nach dem Auftragen ziemlich stark darunter schwitzte. Ich hatte jede Menge kleine Schweißperlen im ganzen Gesicht, was ich recht unangenehm empfand. Ein Blick auf die Inhaltsstoffe legt schnell offen, dass man dummerweise in dieser Creme auch noch Bienenwachs verwendet hat. Nun wurde mir auch klar, warum die Creme so extrem zäh und schwer verteilbar war. Ich denke, gerade bei einer Sonnencreme mit mineralischem Schutz, welcher das Verteilen meist nicht gerade einfacher macht, muss man nicht noch zusätzliche Stoffe einbauen, die das Eincremen erschweren.

Abgesehen von der nicht so optimalen Handhabung habe ich die Creme aber immerhin sehr gut vertragen. Ich bekam keinen Ausschlag in der Sonne, allerdings hatte ich das Gefühl, eher unreine Haut davon zu bekommen. Für Personen mit eher fettigen und unreiner Haut ist diese Creme also eher nicht zu empfehlen.

Inhaltsstoffe

INCI: Aqua, Prunus Persica Kernel Oil, Zinc Oxide, Simmondsia Chinensis Seed Oil*, Decyl Oleate, Titanium Dioxide, Glycerin, Cocoglycerides, Glycine Soja Oil*, Polyglyceryl-2 Dipolyhydroxystearate, Polyglyceryl-3 Polyricinoleate, Aluminum Hydroxide, Stearic Acid, Magnesium Sulfate, Tocopheryl Acetate, Cera Alba, Parfum**, Glyceryl Caprylate, Helianthus Annuus Seed Oil, Levulinic Acid, P-Anisic Acid, Schizandra Sphenanthera Fruit Extract, Sodium Levulinate, Alcohol, Tocopherol, Benzyl Salicylate**, Caprylic/Capric Triglyceride, Linalool**, Ascorbyl Palmitate, Benzyl Alcohol**, Limonene**, Ascorbic Acid, Citric Acid, Hydrogenated Palm Glycerides Citrate

Inhaltsstoffe: Gereinigtes Wasser, Pfirsichkernöl, mineralischer UV-Filter Zinkoxid, Jojobaöl*, Ölsäuredecylester, mineralischer UV-Filter Titandioxid, pflanzliches Glycerin, Kokosglyceride, Sojaöl*, Fettsäurepolyglycerinester, Polyglyceryl Polyricinoleat, Aluminiumhydroxid, Stearinsäure, Magnesiumsulfat, Vitamin E -Acetat, Bienenwachs, Mischung ätherischer Öle**, Caprylsäureglycerinester, Sonnenblumenöl, Lävulinsäure, Anissäure, Schisandrafruchtextrakt, Natriumlävulinat, Alkohol, Vitamin E, Fettsäureester aus pflanzlichen Ölen, Vitamin C -Palmitat, Vitamin C, Zitronensäure, Palmöl-Glycerin-Zitronensäureester

*aus kontrolliert biologischem Anbau

**aus natürlichen ätherischen Ölen

Die Alverde Sonnencreme trägt das BDIH-Siegel für kontrollierte Inhaltsstoffe. Dies heißt neben deutlichen Beschränkungen bei den zu verwendenden Inhaltsstoffen unter anderem auch, dass für diese Produkte keine Tierversuche durchgeführt werden. Das finde ich beides sehr positiv. Weitere Informationen zu diesem Siegel findet man unter: Kontrollierte Naturkosmetik.

Kaufort und Preis

Gekauft habe ich die Sonnencreme bei dm für 4,45 Euro. Da Alverde eine Eigenmarke von dm ist, sind die Artikel grundsätzlich auch nur dort erhältlich. In manchen Gegenden soll es die Produkte auch bei Budnikowsky geben.

Fazit

Man kann mit der Alverde Sun Sonnencreme einen recht günstigen Sonnenschutz erwerben, der keinerlei schädliche Inhaltsstoffe, wie kritische UV-Filter, Mineralöle etc. enthält. Allerdings muss man auch einige Abstriche bei der Handhabung machen, da die Creme sehr stark weißelt, sich schlecht verteilen lässt und recht klebrig ist.

Mit der Methode, die Creme auf das Gesichtswasser aufzutragen und später abzupudern, bin ich zwar recht gut gefahren, aber ich würde mir für den nächsten Urlaub wohl eher eine andere Creme kaufen. Vor allem würde ich darauf achten, dass kein Bienenwachs enthalten ist, um das schwitzige Gefühl zu vermeiden.

Insgesamt vergebe ich für dieses Produkt 3 von 5 Sternen.

Link zum Hersteller

DM Alverde Naturkosmetik

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