Ich finde, bei Kindern ist in Sachen Pflege weniger oft mehr. Aber gerade im Winter bekommen die Kleinen auch schnell mal trockene Haut, die manchmal dann auch schuppig wird. Spätestens dann brauchen auch Kinder und Babys eine gute pflegende Creme. Ich habe mich diesen Winter für die Lavera Baby und Kinder Sensitiv Pflegecreme entschieden. 

Verpackung & Inhalt

Die Lavera Pflegecreme befindet sich in einer weißen Tube mit blauer Banderole. Da die Tube auf dem Kopf steht, kann man immer schnell die benötigte Menge entnehmen und man muss nicht lange rumdrücken, schütteln oder was auch immer.

Enthalten sind in der Tube 75ml der Pflegecreme. Da man für Kinder wirklich wenig braucht und wir damit meistens nur das Gesicht eincremen, kommt man mit dieser Menge wirklich sehr lange aus.

Anwendung & Wirkung

Ich bin kein großer Fan davon, Kinder und insbesondere Babys ständig einzucremen. Gerade in den kalten Wintermonaten braucht aber auch zarte Kinderhaut durchaus etwas mehr Pflege, wenn die Haut durch kalte Temperaturen und kühlen Wind austrocknet. Allerdings ist es dann umso wichtiger, eine Pflege zu benutzen, die auf problematische Inhaltsstoffe verzichtet. Gerade Mineralöle, die man leider immer noch in vielen Baby- und Kindercremes findet (z.B. in Kaufmanns Haut- und Kindercreme), gehören meiner Meinung nach auf keinen Fall auf zarte Kinderhaut. Gleiches gilt für ätherische Öle, die Allergien auslösen können.

Neben guten Inhaltsstoffen ist bei einer Creme für Kinder wichtig, dass sie sich gut verteilen lässt und schnell einzieht. Gerade im Gesicht mögen meine Kinder es gar nicht so gern, wenn sie eingecremt werden. Wird das dann noch zur endlosen Prozedur, weil die Creme sich nicht verteilen lassen will, ist die kindliche Geduld schnell am Ende.

Mit der Lavera Pflegecreme habe ich beide Ansprüche erfüllt. Auf ätherische Öle zur Beduftung wird bei diesem Produkt komplett verzichtet. Dadurch riecht die Creme auch wirklich nahezu gar nicht, sondern nur ganz leicht nach Creme.

Aus der kleinen Tube lässt sich die Creme sehr gut dosieren. Dies ist bei Cremes für Kinder nicht zu unterschätzen, denn gerade fürs Gesicht braucht man wirklich nur eine kleine Menge und es ist ärgerlich, wenn man dann immer direkt zu viel Creme auf der Hand hat.

Wie früher meine Eltern bei mir, spiele ich mit meinen Kindern auch gern „Punkt, Punkt, Komma, Strich“. Dabei gibt es jeweils einen kleinen Klecks Creme auf Stirn, Wangen und Nase. Die Kinder finden dies lustig und man hat eine gute Ausgangsbasis, aus der heraus man die Creme schnell und einfach auf die benötigten Hautstellen auftragen kann.

Das Verteilen der Creme auf dem Gesicht klappt mit der Lavera Pflegecreme auch wirklich gut. Sie zieht rasch ein und hinterlässt keinen lästigen Fettfilm auf der Haut. Trotzdem ist die Haut gut gepflegt und raue Hautstellen verschwinden im Nu. Bei uns hat bei trockener Haut oftmals eine einzige Anwendung genügt und die Haut war wieder im Gleichgewicht und ganz zart. Dadurch mussten wir gar nicht täglich eincremen, sondern maximal einmal in der Woche.

Insgesamt konnte diese Pflegecreme uns rundum überzeugen und wir werden sie mit Sicherheit nachkaufen, wenn es nötig ist. Auch könnte ich mir vorstellen, dass diese Creme toll für Erwachsene ist, die eine Duftstoffallergie haben, da sie wirklich angenehm pflegt und nicht extrem fettig ist.

Kleiner Tipp noch am Ende: bei Babys kann man sie auch gut zur Körperpflege mitverwenden, denn da braucht man meist noch nicht so große Mengen und kriegt eine große Flasche Lotion meistens gar nicht leer.

Inhaltsstoffe

INCI: Water (Aqua), Glycine Soja (Soybean) Oil*, Glycerin, Alcohol*, Olea Europaea (Olive) Fruit Oil*, Cetyl Alcohol, Cetearyl Alcohol, Helianthus Annuus Hybrid Oil*, Glyceryl Stearate Citrate, Oenothera Biennis (Evening Primrose) Oil*, Butyrospermum Parkii (Shea Butter)*, Xanthan Gum, Brassica Campestris (Rapeseed) Sterols, Potassium Cetyl Phosphate, Glyceryl Oleate, Rhus Verniciflua Peel Wax, Hydrogenated Castor Oil, Hydrogenated Vegetable Oil, Tocopheryl Acetate, Tocopherol, Helianthus Annuus (Sunflower) Seed Oil, Ascorbyl Palmitate

Inhaltsstoffe: Demineralisiertes Wasser, Sojaöl*, pflanzliches Glycerin, Bio-Alkohol*, Olivenöl*, Fettalkohole, Sonnenblumenöl*, Glycerinfettsäureester, Nachtkerzenöl*, Sheabutter*, Xanthan, Pflanzensterole, Kalium Cetylphosphat, Beerenwachs, Rizinusöl (gehärtet), Pflanzenöl (gehärtet), Vitamin E, Sonnenblumenöl, Vitamin C

* Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau

Auf der Verpackung findet man das Siegel von NaTrue, was belegt, dass es sich um zertifizierte Naturkosmetik handelt. Dies bedeutet den Verzicht auf synthetische Duft- oder Farbstoffe, keine Silikonöle, keine genetisch modifizierten Inhaltsstoffe und keine Tierversuche.

Des Weiteren findet man auf der Verpackung das „vegan“-Zeichen der Vegan Society England, das vor allem für alle Veganer interessant sein dürfte, denn damit wird gekennzeichnet, dass in diesem Produkt keinerlei tierische Inhaltsstoffe (also auch kein Bienenwachs o.ä.) enthalten sind.

Kaufort und Preis

Ich habe die Lavera Baby und Kinder Pflegecreme beim dm gekauft und habe dort 4,15 Euro dafür bezahlt. Dieser Preis ist wirklich günstig, denn bei den Onlineshops muss man dafür schon etwas mehr hinlegen.

Bei Bio-Naturel bekommt man die Pflegecreme für 4,95 Euro und bei Ecco Verde für 4,99 Euro. Beide Shops wurden bereits von mir getestet und als absolut empfehlenswert bewertet (siehe hier und hier).

Link zum Hersteller

Lavera

BEWERTUNG:
Anwendung & Wirkung
Duft
Verpackung
Inhaltsstoffe
Preis / Leistung
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Ich bin bekennender Beautyjunkie - aber bitte mit unbedenklichen Inhaltsstoffen! Deshalb kaufe und teste ich seit Jahren bevorzugt Naturkosmetik. Mit meiner Familie versuche ich zudem, unseren Alltag nach und nach auf einen nachhaltigen Lebensstil umzustellen.

1 KOMMENTAR

  1. Die Lavera-Serie hat mich wirklich ein wenig überrascht; ich habe das Duschgel schon für meinen Freund gekauft (Diabetiker), weil es eben keine ätherischen Öle enthält. Leider sind gerade Kinderprodukte oft sehr reizend. Bei der Bodylotion fände ich es noch schöner, wenn der Alkoholanteil niedriger oder eben gar nicht vorhanden wäre.
    Ich bin zwar nicht mehr wirklich im Gruppendienst, aber wenn ich mal in die Verlegenheit komme und die Kinder abends versorge, dann gibt’s bei mir auch immer „Punkt, Punkt,…“ :D

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